Home Staging Kooperationen

Home Staging Kooperationen

Home Staging Kooperationen

Bereits vor einiger Zeit hatte ich meine Kooperationspartnerin Simone vorgestellt und erklärt, dass meine persönlich bevorzugte Form der Expansion die vermehrte Zusammenarbeit mit anderen Home Staging Kollegen darstellt. Dieses Geschäftsmodell kommt meinem Wunsch nach Unabhängigkeit von einem großen Mitarbeiterstamm und der Vorliebe für Teamwork sehr entgegen.

Home Staging Kooperationen

So lernte ich vor einiger Zeit auch Brigitte Bennink aus Ahaus kennen, deren Home Staging Arbeiten ich so schätze, dass ich sie gerne an Kunden in ihrer Region weiterempfehle. Brigitte war so nett, mir einige Frage zu beantworten und Du wirst sehen, dass der Weg zum Beruf des Home Stagers sehr verschieden sein kann, uns vereint aber eigentlich immer die Leidenschaft für unsere Arbeit. Aber lies selbst….

Liebe Brigitte, stell Dich doch bitte kurz vor. Wer bist Du? Was machst Du? Wo kommst Du her?

Mein Name ist Brigitte Bennink, ich bin 51 Jahre, verheiratet und lebe mit meiner Familie im Münsterland. 
Seit 11 Jahren bin ich als selbstständige Raumdesignerin tätig und seit 4 Jahren auch als Home Stagerin.

Wie bist Du eigentlich zum Home Staging gekommen?

Der Ursprung lag eigentlich ganz woanders. Ich hatte damals noch gar nicht gewusst, dass es so eine Tätigkeit überhaupt gibt. Bei mir war es mehr der Wunsch mit den Immobilienmaklern auf irgendeine Art und Weise zusammen zu arbeiten. Es ging eher in die Richtung die Kunden der Makler – also die Käufer – anzusprechen und ihnen meine Dienstleistungen für die Gestaltung ihrer neu erworbenen Immobilie anzubieten. Bei meinen Recherchen sind mir dann auch die teilweise lieblosen Präsentationen einzelner Makler aufgefallen. Und ich habe gesehen, dass die Häuser in den USA fast immer möbliert und gut durchgestylt zum Verkauf angeboten werden. 
Warum nicht in Deutschland, dachte ich.. Na und da es ja keine Zufälle gibt, kam eines Tages eine Freundin um die Ecke, der ich von meinen Ideen erzählt habe. Sie sagte mir, dass es durchaus so einen Berufszweig in Deutschland gibt und dass dieses Gestalten Home Staging heißt. Kurzum ich war auf dem richtigen Weg. Ich bewarb mich damals bei der DGHR für eine Ausbildung, aber dort war kein Seminarplatz mehr frei. 
Ich hätte noch Monate warten müssen. Das wollte ich aber nicht. So absolvierte ich meine Ausbildung bei der Home Staging Akademie in Hamburg. Und seit Januar 2011 darf ich mich ganz stolz Home Stagerin nennen…..

Und was macht diesen Job für Dich so interessant?

Interessant an diesem Job ist, dass ich damit etwas bewirken kann. Ich habe die Möglichkeit durch meine Arbeit Werte zu schaffen, die für alle Beteiligten gewinnbringend sind. Jede Immobilie ist es nämlich wert so präsentiert zu werden, dass die Kaufinteressenten das Potenzial einer Immobilie sofort erkennen.

Du hast ja auch ein Buch geschrieben? Wie kam es dazu und um was geht es darin?

Ja, ich habe einen Home Staging Ratgeber geschrieben. Inspiriert wurde ich von einer Maklerin, für die ich früher viele Projekte gemacht habe. Sie war von Anfang an begeistert von dem Thema und sah es als notwendig an unsere Dienstleistung bekannter zu machen und legte mir ans Herz ein Buch darüber zu schreiben. Ich hatte schon einige Erfahrungen gesammelt und habe mich mehr oder weniger aus Freude und Überzeugung daran gesetzt und geschrieben. In diesem Buch gebe ich den Lesern Werkzeuge an die Hand, wie sie das Home Staging umsetzen können. Ich erzähle von meinen Erfahrungen und nenne Erfolgsgeschichten. 
Eben ein Ratgeber zum besseren Verständnis von Home Staging. 
Mittlerweile wird das Buch auch in der Schweiz und Österreich gelesen. Wenn nur ein Mensch von diesem Buch inspiriert wird und dadurch das Thema Home Staging bekannter wird, macht es mich stolz! Und ich denke, das habe ich mittlerweile geschafft.

Wie sieht Dein Alltag aus? Was sind Deine Hochs und Tiefs?

Da ich meine Arbeit sehr liebe, sehe ich jeden einzelnen Tag als neue Herausforderung an. Einen Alltag in dem Sinne gibt es für mich nicht. Aber natürlich habe ich schon geregelte Abläufe, die auch Disziplin erfordern. Wie z.B. morgens früh aufstehen, die Tochter für die Schule motivieren 😉 , frühstücken, mit dem Hund in den Park und dann ab ins Büro. Dort wird dann abgearbeitet, was ansteht, wie z.B. Angebote schreiben, Planung, Beratung, Telefonate, Akquise, Konzepterstellung…etc. . Wenn ein Home Staging Projekt ansteht, dann läuft der Tag natürlich etwas anders ab. Dann bin ich, mit einer Mitarbeiterin, morgens schon früh in der Halle, um die Möbel zusammen zu stellen. Und dann geht das Staging los. Hier kann es schon so manches Mal bis spät in den Abend gehen, was keinesfalls eine Belastung sein muss. 
Die Zeit vergeht einfach sehr schnell. Wir sind ja in unserem Element. Meine Hochs sind die Liebe zum Beruf und die Kundenzufriedenheit, die mich immer wieder motiviert weiter zu machen. Meine Tiefs??? ….immer noch zu wenige Häuser, die gestaged werden. 🙁

Wie siehst Du die Entwicklung des Home Staging in den nächsten 10 Jahren?

Home Staging steckt ja noch in den Kinderschuhen in Deutschland. In 10 Jahren wird das Home Staging nicht mehr aus der Immobilienbranche weg zu denken sein. Die Verkäufer, ob privat oder ein Maklerbüro, werden erkennen, dass sie umdenken müssen, wenn sie ihre Immobilie gewinnbringend verkaufen wollen. Der Service für den Käufer und das Verständnis was der Kunde will, ist hier das Schlüsselwort! Jede Immobilie ist nur einen Mausklick von der anderen entfernt. 
Das haben dann hoffentlich alle verstanden.

Was würdest Du einem Neueinsteiger in unserer Branche empfehlen?

Seit 2 Jahren biete ich nun Ausbildungen zum Home Stager/In an. Meinen Seminarteilnehmer/Innen gebe ich immer folgendes mit auf den Weg: Wichtig als Neueinsteiger in dieser Branche ist das Grundwissen zu beherrschen. Home Staging ist kein „sinnloses rumdekorieren“!!! Dann sollte man sich als Neueinsteiger im Klaren zu sein, was man eigentlich will. Sich zu fragen, was sind meine Möglichkeiten, Stärken und Schwächen. 

Welche Hilfe hole ich mir oder wo sind meine direkten „Kollegen“. Empfehlenswert ist auch ein Praktikum zu absolvieren bei einer erfahrenen Home Staging Agentur, um in die Praxis zu schnuppern. 
Das hatte ich damals nicht als Neueinsteiger. Anfänger profitieren von erfahrenen Kollegen und das macht das Home Staging noch wertvoller.

Gibt es Vorgehensweisen oder Ressourcen, die Du nicht mehr missen möchtest oder von denen Du dringend abraten würdest?

Auch wenn man sich über jeden Home Staging Auftrag freut, sollte man jedes Mal abwägen, ob in dieser Immobilie ein Home Staging förderlich für den Verkaufserfolg ist. 
Also nicht alles annehmen, was nach einem dicken Auftrag aussieht… Wichtig ist mir auch zu erwähnen, dass man seine Arbeit nicht unter
 WERT verkaufen sollte. Home Staging ist eine wichtige Verkaufsstrategie und hat einen hohen Stellenwert. 
Das darf nicht durch Dumpingpreise kaputt gemacht werden. Ich persönlich möchte nicht mehr mein wunderbares Team und mein Netzwerk missen, ohne das die Home Staging-Projekte nicht so erfolgreich ablaufen würden. Ich freue mich auf fortlaufend neue Projekte und zufriedene win-win-win –Situationen. ____________________________________________________________________________________________ Home Staging Kooperation

.

Hier findest Du mehr über Brigitte Bennink : http://home-designer.org Liebe Brigitte, vielen Dank für das nette Interview. Du hast uns einen sehr informativen Einblick in Dein Berufsleben gegeben und sicher in dem/der einen oder anderen auch den Wunsch geweckt, künftig als Home Stager tätig zu werden. .

.

.

.

.

Home Staging Kooperationen

Wie findest Du die Idee mit Kooperationspartnern zu arbeiten statt einen großen Mitarbeiterstamm aufzubauen? Bist DU vielleicht auch Home Stager und könntest Dir Home Staging Kooperationen – wie zwischen Brigitte und mir -vorstellen? Dann fordere hier doch einfach mal völlig unverbindlich weitere Infos über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit an.

Ich würde mich freuen Dich und Dein Unternehmen kennenzulernen.   Dieser BLOG lebt von der Interaktivität, daher freue ich mich über jeden Kommentar, DEINE Geschichte, DEINE Meinung hier unterhalb des Artikels. Vielen Dank!! Ach ja… und ein like oder tweet wäre mir natürlich auch eine große Freude! Bis bald

Heike Uhlemann

Über den Autor

2 Kommentare

  • Nicole Neff 27. Juli 2015 um 20:24

    Als “alter” Vertriebler ist es für mich selbstverständlich, dass man demjenigen, der einem einen Auftrag verschafft hat, eine “Belohnung” bezahlt. In den meißten Fällen stößt man mit solchen Vorschlägen aber eher auf Unverständnis. Schön, dass Sie über den Tellerrand hinausschauen und den Anstoß für diesen Gedanken geben, Frau Uhlemann ! Ich würde es z. B. auch ganz toll finden, wenn diejenigen Home Stager, die (noch) nicht so viel zu tun haben, bei denen, die sich vor Arbeit kaum retten können, mitarbeiten könnten, da würden sich sicher tolle Synergien ergeben.
    Gruß aus Karlsruhe
    Nicole Neff- Der Immobilienladen

    • Heike Uhlemann Autor 28. Juli 2015 um 6:22

      Über den Tellerrand hinausschauen ist eine meiner „Lieblingsbeschäftigungen“… ;-).
      Grüße nach Karlsruhe!!

Hinterlasse einen Kommentar

Hol dir meine 3 besten Wege zu neuen Home Staging Kunden!

x