Von der Gruselapotheke zum Altbautraum

Von der Gruselapotheke zum Altbautraum

Von der Gruselapotheke zum Altbautraum

Auch wenn Gruselapotheke vielleicht etwas übertrieben ist, hatten wir es bei einem unserer letzten Einsätze mit einem besonders schwierigen Fall zu tun…
Vorgefunden haben wir eine alte Apotheke, vollgestellt mit vielen antiken Möbeln, kombiniert mit alten ausrangierten Einrichtungsobjekten.

Trotzdem hat man sofort das Potenzial gespürt, welches in dieser Immobilie schlummert.
Die hohen Decken, der alte Dielenboden ( der sich Großteils unter unansehnlichen Teppichböden versteckte ) und der echte Stuck prägen das Haus, machen es besonders, aber auch sehr speziell und nicht attraktiv für die breite Käuferschicht.

Ziel war es also den Altbaucharme hervorzubringen und den eingestaubten und stark renovierungsbedürftigen Eindruck gegen einen modernen und familienfreundlichen auszutauschen.

Die potenziellen Käufer sind überfordert mit dem etwas zu historischen Look und dem großen Renovierungsaufwand der ehemaligen Apotheke und können sich nicht vorstellen in solch einem Haus mit einer Familie zu wohnen und die antike Einrichtung gegen moderne Möbel auszutauschen.

Trotzdem war es für uns keine Option alles Alte rauszuschmeißen und dem Haus einen komplett anderen Look zu geben.
Wenn es in Sachen Renovierung nach uns gegangen wäre, hätten wir gerne alle verklebten und schmutzigen Holzdielen abschleifen lassen, allerdings war das Budget in diesem Fall nicht ausreichend

Somit stellte sich für uns die Frage, ob wir die alten Teppiche liegen lassen sollen, oder mit den freigelegten Holz- und Fliesenböden trotz der Klebe- und Teppichreste weiter arbeiten.
Entschieden haben wir uns letztendlich dafür die Teppiche zu entfernen, womit wir schlussendlich sehr glücklich sind. Auch wenn noch Handlungsbedarf besteht, können die Käufer nun genauso sehen, was sie unter den Bodenbelägen erwartet.

-Kurze Zwischenfrage: Wie hättest du dich in dieser Situation entschieden ?  Gerne in die Kommentare-

Darüber hinaus haben wir die Eigentümer gebeten einzelne, von uns ausgewählte Möbelstücke, stehen zu lassen.
Diese antiken Stücke haben wir dann kombiniert mit hellen und eleganten Einrichtungselementen.

Entstanden ist ein NEU-ALT Mix, der die aufgedeckten Holzböden und die hohen Decken unterstreicht und trotzdem eine Atmomosphäre schafft, die die meisten Familien begeistert.

Eine Nachricht die uns 6 Wochen nach Auftragserteilung erreichte:
„Die Resonanz nach ihrem Einsatz war sehr gut! Wir haben bereits einen Käufer gefunden und dieser ist aufgrund der großen Anfrage bereit, deutlich mehr als den angesetzten Kaufpreis zu bezahlen.“

Aber siehe selbst, was wir aus dem eingestaubten Schätzchen gemacht haben…


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Bis Bald

Heike Uhlemann

Über den Autor

8 Kommentare

  • Jutta Noruschat 30. August 2017 um 10:47

    Es ist einfach unglaublich, wie das Haus sich verändert hat! Großes Lob!

    • Heike Uhlemann Autor 30. August 2017 um 19:45

      Danke Jutta!
      Ich finde auch, dass dieses Haus jetzt eine ganz besondere Ausstrahlung hat…
      Es ist zwar immer etwas schwieriger zum Teil mit vorhandenen Möbeln zu arbeiten,
      aber das bringt hier die spannende Mischung…. und passt einfach sooo gut zum Haus.

  • Mivida Schiszl 30. August 2017 um 13:32

    Wie immer, ein Traum. Du bist eine wahre Künstlerin auf deinem Gebiet. Schön, dass es Menschen wie dich gibt…

    • Heike Uhlemann Autor 30. August 2017 um 19:38

      Ach… das geht ja runter wie Öl. VIELEN DANK!!!!

  • Demmin-Gugler 30. August 2017 um 18:43

    hallo, ich hätte es sicher auch so gemacht und die Teppiche rausgerissen.
    Was mich aber immer wieder irritiert ist die Perspektive der vorher und nachher Fotos.(Nicht nur hier) Ich habe den Eindruck, das da etwas Realität verschoben wird. Ganz so viel Raum lässt sich nur mit einem Anstrich nicht erwirken. Aber diese Tricks werde ich sicher auch bald lernen bei meiner Ausbildung zum Home Stagingerin.

    • Heike Uhlemann Autor 30. August 2017 um 19:35

      Hallo,
      danke für deinen Kommentar.
      Die unterschiedlichen Perspektiven sind einfach der Tatsache geschuldet, dass die Vorher Aufnahmen im Rahmen einer Vorab Besichtigung
      mit dem Handy aufgenommen werden. Dann stimmen natürlich weder Beleuchtung, noch kann man zu diesem Zeitpunkt erkennen, welches die vorteil-
      haftete Position zur Darstellung des Raumes nach dem Home Staging sein wird. Die Nachher Fotos sind dann mit einer guten Kamera mit einem
      vernünftigen Objektiv meist mehrere Wochen später erstellt.
      Aber das zeigt ja nur, wie schwierig es ist im unoptimierten Zustand vernünftige Aufnahmen zu erstellen.

      Ich drücke die Daumen für deine Home Staging Ausbildung.

      • Demmin-Gugler 1. September 2017 um 16:40

        Danke Heike für deine Hinweise und Erklärungen. Noch einmal ein tolles Lob über das Ergebnisse.

  • Amalia 8. September 2017 um 12:08

    Danke für die tollen Fotos. Home Staging kann so einen riesigen Unterschied machen. Das Haus sieht jetzt traumhaft aus.

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