In 5 Schritten zu den perfekten Immobilienfotos

In 5 Schritten zu den perfekten Immobilienfotos

In 5 Schritten zu den perfekten Immobilienfotos

Schlechte Immobilienfotos sorgen nicht nur für einen unprofessionellen Eindruck bei den Käufern, sie verhindern auch eine perfekte Präsentation im Internet. Deshalb zeige ich dir heute meine 5 Schritte zu den perfekten Immobilienfotos


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Schritt 1: Die richtige Ausrüstung

Für einigermaßen professionelle Immobilienfotos reicht die Handykamera leider nicht mehr. Hier empfehlen wir eine System- oder Spiegelreflexkamera. Wichtige ist, dass man ISO und Belichtungszeit manuell ändern kann und das Objektiv austauschbar ist. Damit kommen wir schon zum nächsten Punkt…ein Weitwinkelobjetiv (10-18mm sind optimal), denn nur so kannst du auch kleine Räume fotografieren. Darüber hinaus ist das Stativ ein MUSS, denn niemand braucht verwackelte Immobilienfotos.

Schritt 2: Das richtige Motiv

Mal ganz von der Qualität der Bilder abgesehen, ist das Motiv der entscheidenste Faktor für gelungene Immobilienfotos. Hierbei empfiehlt es sich mindestens zwei Wände zu zeigen, um ein Raumgefühl entwickeln zu können. Alle Bilder sollten im Querformat aufgenommen werden. Darüber hinaus sind Immobilienfotos, die aus Hüfthöhe geschossen werden, lebhafter und wohnlicher.

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Schritt 3: Die richtige Helligkeit

Perfekt ist die Belichtung eines Raumes, wenn er gut ausgeleuchtet ist und man trotzdem noch aus den Fenstern sehen kann. Heller oder dunkler wird ein Raum mit Hilfe der Belichtungszeit und ISO gemacht. Bei der ISO solltest du nicht über einen Wert von 400-800 kommen, sonst wird das Bild zu krisselig. Und die Belichtungszeit regelst du individuell hoch und runter, angepasst auf die verschiedenen Lichtverhältnisse.

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Schritt 4: Der richtige Weißabgleich

Der Weißabgleich wirkt sich in sofern aus, dass die Immobilienfotos bläulich oder gelblich sind. Das klingt jetzt vielleicht etwas überflüssig, aber diese Färbung entscheidet darüber, ob die Immobilie wohnlich und sauber wirkt. Denn eine stark bläuliche Färbung führt zu einer kühlen und ungemütlichen Atmosphäre. Hingegen wirken gelbliche Fotos unprofessionell und schmutzig.

ImmobilienfotosImmobilienfotos

 

 

Immobilienfotos

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Schritt 5: Die richtige Nachbearbeitung

Die perfekten Fotos kommen nicht aus der Kameras, sondern entstehen am Computer. Wenn du also noch hochwertigere Immobilienfotos haben möchtest, solltest du sie nachbearbeiten. Ich empfehle hier ganz klar Adobe Lightroom…wenn du aber auf eine kostenlose Variante zurückgreifen willst, ist GIMP eine gute Alternative. Beide Programme sind für Anfänger entwickelt und lassen sich ohne weitgehende technische Kenntnisse benutzen.


Ich bin mir sicher, mit diesen 5 Schritten wirst du die perfekten Immobilienfotos erstellen und deine Kunden mit hochwertigen Bildern begeistern…

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Bis Bald

Heike Uhlemann
Heike Uhlemann

Über den Autor

3 Kommentare

  • Nicolai Friedrichsen 20. Dezember 2016 um 10:58

    Wieder ein toller Beitrag Frau Uhlemann. Ich nutze ebenfalls Lightroom. Es kostet derzeit als Kauflizenz knapp über 100 Euro, die sich aber lohnen. Lightroom bearbeitet die Bilder nicht nur, sondern ist ein prima Programm zur Bildverwaltung und bringt Ordnung in die ein oder anderes Sammlung. Wer immer die aktuellste Version möchte, abonniert bei Adobe das Creative Cloud Foto Abo mit Lightroom und Photoshop für rund 12 Euro pro Monat. Ergänzend zum Thema Immobilienfotografie passt mein Beitrag zur erfolgreichen Immobilienanzeige: blog.wohnenimtaunus.immobilien/2014/11/25/vier-schritte-zur-erfolgreichen-immobilienanzeige
    Viele Grüße

  • Holger Slaghuis 14. Januar 2017 um 11:16

    Ich schöner Beitrag. Zwei Anmerkungen:

    – Ihre Angabe „Weitwinkelobjetiv (10-18mm sind optimal)“ bezieht sich wahrscheinlich auf eine Kamera mit APS-C-Sensor. Ich nutze bei Innenaufnahmen für Makler und Verkäufer im allgemeinen auch ein 10-20mm Zoomobjektiv. Bei Kameras mit kleinerem oder größerem Sensor müsste man die Werte entsprechend anpassen.

    – Über die Belichtungszeit die Helligkeit des Raumes auf dem Foto zu bestimmen, funktioniert in einem Automatikmodus der Kamera natürlich nicht, die Kamera regelt über die Blendenöffnung dagegen. Der zusätzliche Hinweis, dass Sie das Verhalten im manuellem Modus beschreiben, sei mir vielleicht gestattet und für den einen oder anderen Leser hilfreich. Ich arbeite bei solchen Aufnahmen fast grundsätzlich mit ISO 100 und Blende 8. Die Belichtungszeit benutze auch ich wie von Ihnen beschrieben.

    Vielen Dank für Ihre Ausführungen

  • Nicolas Vilela 20. Februar 2017 um 22:06

    Liebe Frau Uhlemann,
    ein sehr informativer Artikel. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie schlecht viele Fotos in den Exposees sind. Das trifft übrigens auch zu, wenn eine Makler die Vermarktung übernommen hat. Es ist nicht eine Frage, in welcher Preisklasse die Immobilie angesiedelt ist. Gute Fotos sind ein ganz wichtiger Teil einer erfolgreichen Marketingstrategie.

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